Motivationskiller für neue Mitarbeiter

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Viele Unternehmer heißen ihre neuen Arbeitnehmer nicht richtig willkommen. Zu dieser Meinung kommt SilkRoad technology, ein Anbieter von Talentmanagementlösungen. Demnach werde jemand, der sich am ersten Tag wie ein Fremdkörper vorkomme, seine Entscheidung für das Unternehmen in Frage stellen. Um das zu vermeiden, hat SilkRoad die Top Fünf der Motivationskiller am Arbeitsplatz zusammengestellt.

1. »Ich kann Ihren Namen nirgends finden.«

Der neue Mitarbeiter kommt ins Gebäude, und am Empfang ist man nicht darüber informiert, dass jemand eingestellt wurde. Der Zugang zu Geschäftsräumen und Parkplatz wird ihm also zunächst verwehrt. Damit ist oft die Angst verbunden, zu spät zu kommen. Der neue Mitarbeiter verbindet den Arbeitsplatz sofort mit Nervosität und Stress.

Arbeitsplatz einrichten

2. »Für den Anfang muss das reichen.«

Der neue Mitarbeiter tritt seine Stelle an, doch sein Arbeitsplatz ist noch nicht für ihn eingerichtet. Auf dem Computer ist die erforderliche Software nicht installiert, Büro- und Arbeitsmaterial sind nur teilweise vorhanden. Das Signal an den Mitarbeiter lautet: »Wir haben uns nicht auf Sie vorbereitet. Sie sind uns nicht wichtig.«

3. »Morgen kommt dann der Kollege und zeigt Ihnen alles.«

Der neue Mitarbeiter erscheint pünktlich, doch weder der verantwortliche Vorgesetzte ist vor Ort, noch ein Kollege mit dem Auftrag, ihm alles zu zeigen und ihn einzuarbeiten. Ohne eine Aufgabe zu erhalten, sitzt er den Tag bis zum Feierabend allein ab - und stellt sich schnell die Frage, ob das der richtige Arbeitgeber ist.

Aufmerksamkeit schenken

4. »Dafür bin ich nicht zuständig.«

Am ersten Arbeitstag müssen in den meisten Unternehmen diverse Formulare ausgefüllt und bei verschiedenen Stellen abgegeben werden - neue Mitarbeiter verlieren schnell den Überblick. Dennoch scheuen viele die Nachfrage, da sie befürchten, unsicher zu erscheinen oder lästig zu sein. Ein Grund dafür sind Kollegen, die einen genervten Eindruck machen oder abweisende Antworten geben.

Die Lösung: So, wie der Mitarbeiter sich auf seine neue Stelle vorbereitet, sollten sich auch die Kollegen auf ihn einstellen und ihn trotz Tagesgeschäft so gut wie möglich unterstützen. Denn: Wird neuen Mitarbeitern nicht genügend Aufmerksamkeit gewidmet, fragen Sie sich schnell, warum sie eigentlich eingestellt wurden.

5. »Hat man Sie nicht informiert?«

Am ersten Tag erscheint der neue Mitarbeiter am Arbeitsplatz, doch die übrigen Beschäftigten sind in einem ganztägigen Meeting. Niemand hat den neuen Kollegen informiert. Wer sich aber vom Team nicht angenommen fühlt, kann auch kein Teil des Teams sein.